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Stegersbach im südlichen Burgenland war einmal ein Bauerndorf.
Später konnten auch Handel und Gewerbe Fuß fassen.
Berühmt geworden ist dieser Ort aber durch die „Stegersbacher Telegrapher“.
Nach 1890 begann in der alten Donaumonarchie der Ausbau des Telefon- und
Telegraphenwesens. Über das ganze Land wurden Leitungen gelegt. Daran
waren innerhalb weniger Jahrzehnte mehr als tausend Männer aus Stegersbach
beteiligt. Ein Denkmal dieser Zeit ist das Telegraphenmuseum, das heute im
Kastell dieses Ortes untergebracht ist.
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Wandel der Wirtschafts- und
Sozialstruktur. Dies führte schließlich zum Ende des traditionellen
Bauerntums und hat auch andere Berufe in Schwierigkeiten gebracht. Obwohl
die wirtschaftliche Entwicklung beachtlich war, blieb sie doch hinter der
Entwicklung in anderen Gegenden Österreichs zurück. Stegersbach mußte nach
neuen Chancen Ausschau halten und setzte schließlich auf Golf und
Thermalwasser.
Auf dem Höhenrücken in Richtung Burgauberg und Ollersdorf entstand eine
interessante, weitläufige 18 Loch Golfanlage. Die Handelsakademie in
Stegersbach wurde zur „Golf-Handelsakademie“, wo man ausreichend und
intensiv diesen Sport erlernen kann.
Das zu Tage geförderte Thermalwasser war die Grundlage für den Bau von
drei modernen Hotels mit insgesamt 800 Betten und einem herrlichen
Rundblick über die anmutige Landschaft: „Golf- und Thermenresort“,
„Balance Hotel“ und das erst vor wenigen Wochen eröffnete „Hotel Larimar“.
Nach Fertigstellung des vierten Hotels wird die Kapazität die
1.000-Betten-Grenze überschritten haben.
Stegersbach ist auf dem besten Weg, das Wellness-Zentrum des
Süburgenlandes zu werden.
Es soll nicht unerwähnt sein, dass Stegersbach seit 1975 die Partnerstadt
von Northampton in den USA ist.
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