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Seit ihrer frühen Jugend ist unsere tüchtige Sekretärin Renate Dolmanits in der Burgenländischen Gemeinschaft beschäftigt. Sie war auch die Geschäftsführerin unseres Reisebüros. Nun hat Renate einen Vor-Ruhestand angetreten und ist nicht mehr ganztägig im Büro. Das war der eine Grund, warum wir das Reisebüro im letzten Jahr geschlossen haben. Der andere Grund war, daß wir im Büro viel investieren und moderne Anlagen hätten anschaffen müssen. Und dafür fehlt das Geld.
Als Nachfolgerin von Renate wurde Frau Ingrid Adam angestellt. Sie ist halbtags beschäftigt.
Durch die Aufgabe des Reisebüros sind Räume frei geworden, die jetzt der „Burgverein“ benutzt. Der Burgverein, dessen Obmann ich selbst einmal gewesen bin, veranstaltet die Burgspiele und betreibt auch ein Ticket-Office für andere Veranstaltungen. Die Obfrau des Vereines ist Hildegard Koller, deren Gatte Heinz im Vorstand der BG ist, wie auch ich im Vorstand des Burgvereins bin. Dies ist der Garant für eine gute und freundschaftliche Zusammenarbeit. Ein weiterer Vorteil ist, daß Frau Adam auch dort angestellt ist. Sie ist am Vormittag in der Burgenländischen Gemeinschaft und am Nachmittag beim Burgverein beschäftigt. Telefongespräche mit Übersee, bei denen immer der Zeitunterschied zu beachten ist, können nun ganztägig geführt werden.
Aus Anlaß dieser Büroteilung wurde mit Unterstützung der Stadtgemeinde Güssing eine Renovierung aller Büroräume durchgeführt. Diese wurden am 23. April eröffnet und von Pater Leopold, der vielen Burgenländern in Amerika bekannt ist, gesegnet. So werden wir die Arbeit in gewohnter Weise weiterführen und hoffen, möglichst viele Heimatbesucher in den neuen Räumlichkeiten empfangen zu können.
Dazu habe ich eine Bitte, die ich schon oft gestellt habe und jetzt wiederhole:
Ich freue mich jedesmal, wenn Heimatbesucher die Burgenländische Gemeinschaft in Güssing besuchen. Da ich aber nicht jeden Tag im Büro bin, kommt es oft vor, daß wir nicht zusammenkommen, was mir dann immer sehr leid tut. Am besten ist, daß sich die Heimatbesucher gleich nach ihrer Ankunft bei uns melden, damit wir ein Treffen vereinbaren können. Bedauerlicherweise melden sie sich meist erst kurz vor der Abreise. Dann ist es schade, wenn Freunde da waren und ich habe sie nicht gesehen.
In der Hoffnung auf dieses Wiedersehen in der Heimat, womöglich auch beim Picnic am 4. Juli in Moschendorf,
verbleibe ich mit lieben Grüßen
Euer Walter Dujmovits
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