Liebe Landsleute!


Jedes Jahr in der Burgenländischen Gemeinschaft hat einen besonderen Schwerpunkt. Heuer ist es das „New York-Jahr“. Jedes Jahr fangen wir auch etwas Neues in der Zeitung an. Die Vorstandsmitglieder Dir. Martin Zsivkovits und Mag. Walter Dujmovits werden auf den Seiten 4 und 5 fremdsprachige Artikel schreiben. Der Direktor des Zweisprachigen (Kroatisch und Ungarisch) Gymnasiums in Oberwart wird in kroatischer Sprache, mein Sohn in englischer Sprache schreiben. Ebenfalls in englischer Sprache werden die Nachrichten des Burgenland Bunch weitergeführt werden. Damit wollen wir unseren Leserkreis erweitern und die Zeitung vielseitiger und interessanter machen.

Jahrelang haben wir Rezepte der burgenländischen Hausmannskost in dieser Zeitung veröffentlicht. Gesammelt hatte sie der Koch Alfred Schmidl, ins Englische übersetzt unser Mitarbeiter Bobby Strauch aus Allentown. Heuer beginnen wir mit einer weiteren Reihe von Kochrezepten, diesmal in deutscher Sprache. Verfaßt hat sie der Koch Hartmut Gerger aus Heiligenkreuz im Lafnitztal.
In der Weihnachtszeit habe ich unsere alten Zeitungen durchgesehen. Ich habe sie in den letzten 47 Jahren alle gesammelt. Die Geschichte unserer Zeitung ist auch ein Stück Landesgeschichte. Manches was früher interessant war, ist heute nicht mehr gefragt. Bisherige Artikel, die gern gelesen werden, werden auch in diesem Jahr weitergeführt.
Das „Auswandererschicksal“ ist bereits 78 mal erschienen und beschreibt die Lebensgeschichte von Auswanderern aus 58 verschiedenen burgenländischen Orten. In den letzten 15 Jahren wurden 1.350 hianzische Wörter beschrieben, 234 verschiedene Fotos („Erinnerungen“) und 72 „alte Sprüche“ abgedruckt. Es wäre interessant, das alles gesammelt in einem einzigen Buch darzustellen. Vielleicht macht das einmal jemand?
Güssing, „Stadt der Auslandslandsburgenländer“, wird heuer das Jubiläum „30 Jahre Stadt“ feiern. Auch die Burgenländische Gemeinschaft wird ihren Beitrag dazu leisten.

Auf den Seiten 6 und 7 berichten wir immer über unsere Landsleute in Amerika, auch über Sterbefälle. Dabei fällt mir auf, daß überdurchschnittlich viele Burgenländer in Pennsylvanien über 100 Jahre alt werden. Liegt es vielleicht daran, daß sie besonders lebensfrohe und lustige Leute sind?
So wünsche ich allen am Beginn des neuen Jahres:
Viel Glück, Gesundheit und ein langes Leben!
 

Herzlich Euer

Walter Dujmovits


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Burgenlaendische Gemeinschaft 1/2 2003 Nr.381 Zeitungsarchiv