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Da mit diesem Beitrag die Serie „Hianzisches aus Amerika“ zu Ende geht,
möchte ich nochmals das Wichtigste an je einem Beispiel zusammenfassen:
1. Zusammenfügen eines deutschen
Wortes mit einem englischen.
Zum Beispiel: |
| „zsammfixen“
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zusammenstellen, zusammenbauen, reparieren |
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| 2. Übernahme eines englischen Wortes in
derselben Bedeutung ins Hianzische |
| „just“ |
in Rückwandererdörfern auch im Sinne
von „nur“, „ein bißchen“ verwendet. Zum Beispiel: Wenn ein
Vorübergehender ins Haus eingeladen wird, sagt man zu ihm:
„Geh na eini - just a bissl.“ Hier wird das Wort eindeutig
einschränkend gemeint („nur ein bißchen“). Das hat damit nichts zu
tun, daß „just“ sonst immer im zeitlichen Sinne verwendet wird (gerade
jetzt, gerade heute, justament).
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| 3. Da es bei uns
früher keine Autos gab, gab es auch keine Autoreifen und daher hatte
man auch kein Wort dafür. Das Wort „tire“ hörten unsere Auswanderer
erstmals in Amerika. Sie hörten, daß man Reifenpanne („Patschen“) in
Amerika „flat tire“ nennt. Als einmal ein Bursche mit einem Patschen
daherkam, hörte ich einen Burgenländer sagen: |
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„Hiaz kimba daher mit flattati tire.“ |
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| 4. Besonders lustig
ist es, wenn zum hianzischen-englischen Mischdialekt auch noch das
Wienerische dazukommt. Ein Wiener, der gerne „gepipperlt“ hat mußte
feststellen, daß ihm der Wein ausgegangen ist. So fragte er seine
burgenländische Frau: |
| „Anna wos tamma, da Wäi is oll?“
Darauf sie: „Oft wiast holt a Wossa saufn!“ = |
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5. Wörter, die sich
auf Körperausscheidungen und Sexualität beziehen, gelten als natürlich
und nicht als obszön. Im Vergleich zur Fäkalsprache und zu Wörtern,
die heute in der modernen erotischen Literatur vorkommen, kann man sie
fast als harmlos bezeichnen. Um einem Wort ein wenig vom Vulgären zu
nehmen, sagte man vorher „mit Respekt gesagt“ oder abgekürzt „Respekt
sogn“. Zum Beispiel: „Er is - Respekt sogn - aufn Oarsch gfolln“.
Dazu zum Abschluß noch eine wahre Geschichte: |
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| Als 1912 ein junger
Auswanderer nach Pennsylvanien kam, sah er dort, daß die Leute im
Freien „gegrillt“ haben („Barbecue“). Er sah auch, daß die Aborte
nicht im Freien standen wie daheim, sondern im Hause eingebaut waren.
Da er ohnehin darunter litt, daß die eingesessenen Amerikaner (sie
wurden „Hamlack“ bezeichnet), ihn oft als „greenhorn“ verlachten, fand
er endlich den Beweis, daß auch die Amerikaner sich falsch verhalten.
So sagte er: |
„Du derfst net glaubn, daß
die Hamlack gscheit sein. Däi sein dumm!
Essen tuins outside und scheißen tuins inside!“ |
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So weit meine Erinnerungen an die Hianzen in Amerika,
mit viel Verständnis und Liebe erzählt und beschrieben.
Walter Dujmovits
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