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Unter diesem Titel haben wir in der letzten Nummer unserer Zeitung eine neue Reihe begonnen. In Amerika leben ja auch Hianzen. Ihre Sprache steht in Konkurrenz zur englischen
Umgangssprache, ähnlich wie im Burgenland, wo der hianzische Dialekt von der deutschen Hochsprache bedroht ist.
In Amerika haben die Einwanderer die englischen Wörter zuerst mit ihrem Ohr aufgenommen und erst später das Schriftbild in der Zeitung gelesen. Daher hat sich das Wort zuerst durch das Hören eingeprägt.
Fangen wir gleich mit dem ersten Beispiel an:
| gleichen = |
mögen, lieben, gern haben, gefallen |
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Das Wort leitet sich vom Englischen „like“ ab.
„I gleichs do“. (= „I like it here“); das geht auch in die Vergangen- heit und heißt dann: „I hobs
glichn.“ Mit dem deutschen Wort „gleich“ hat das nichts zu tun.
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| erfordern= |
sich leisten können |
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Dieses Wort leitet sich von „afford“ ab.
„I kann deis nit erfordern.“ (= „I can’t afford it.“) heißt: „Ich kann mir das nicht leisten“. Mit dem deutschen Wort fordern hat das nichts zu tun.
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| belangen = |
dazu gehören |
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IDas hochdeutsche Wort „belangen“ kommt im Hianzischen nicht vor. Als die Einwanderer das englische Wort
„belong“ hörten, haben sie „belangen“ daraus gemacht.
„Mir belangen zu dem Verein.“ heißt „Wir gehören diesem Verein an.“ (=
„We belong to this club.“)
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Fortsetzung folgt
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