| Burgenländische
Museen Mineralwasser und Gläsermuseum in Sulz bei Güssing |
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Die ,,Vitaquellen" von Sulz waren wahrscheinlich bereits den Römern bekannt. Eine echte Nutzung der Heilquelle wurde erst durch die Witwe des Grafen Festetics veranlasst. Sie errichtete im Jahre 1815 das Kastell von Sulz, ließ die nahe Quelle fassen und durch den Apotheker Mittermayer aus Steinamanger analysieren. Über viele Jahre wurde das kleine Heilbad vom ungarischen Adel als eleganter Treffpunkt genutzt. Nach der Errichtung des neuen Abfüll- und Betriebsgebäudes im Jahre 1964 blieben die alten, im Untergeschoß gelegenen Räume lange ungenutzt. Es hatte sich aber im Laufe der Zeit eine große Zahl von Unterlagen über die Geschichte der ,,Vitaquelle" und der Güssinger Mineralwasser AG angesammelt. Hinzu kamen historische Abfüllanlagen aus dem Beginn der Abfüllung unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und nach und nach immer mehr Gläser, Becher und andere Souvenirartikel aus den verschiedensten Heilbädern der ganzen Monarchie und eine großartige Sammlung von Mineralwasserflaschen aus Ton und Glas. Ergänzend werden in zahlreichen Vitrinen kostbare Gläser und Trinkbecher aus den verschiedensten Heilbädern der Monarchie gezeigt. Von Carlsbad in Böhmen bis Herkulesbad im heutigen Rumänien, von Gießhübel in Nordböhmen bis Scharten in Oberösterreich. Durch das Museum führt Frau Veronika Doczekal aus Sulz. |