| Liebe Landsleute! |
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Die Hälfte der Schüler, die die neue Hauptschule in Eberau besuchen,
kommt aus den ungarischen Nachbardörfern. Das ist ein weiteres Zeichen,
dass die Dörfer links und rechts der Pinka, dass beide Teile des
Pinkabodens, zusammenwachsen. Stacheldraht und Zäune trennen die
Menschen, Brücken verbinden sie. Es ist sehr erfreulich, dass sich die
Gemeinden auf der österreichischen Seite des Pinkabodens (Moschendorf,
Eberau, Bildein und Deutsch Schützen) sehr die um ungarische Nachbarn
bemühen. Bedauerlicherweise sind sie von einer starken Abwanderung
betroffen. Aber ihre Bemühungen, den Tourismus und die Weinwirtschaft zu
fördern, jungen Menschen Ansiedlungsmöglichkeiten zu schaffen, ist
beeindruckend. Im nächsten Jahr wird unser
Picnic zum 50. Mal veranstaltet werden. Dazu werden wir alle die seit
1972 in Amerika gewählten „Miss Burgenland“ einladen und ihnen in diesen
Tagen ein eigenes Programm widmen. Um möglichst vielen von ihnen die
Reise ins Burgenland möglich zu machen, haben wir noch nicht
entschieden, ob das Picnic am 4. oder 11. Juli 2010 stattfindet. Wir
wollen dies von den Heimatbesuchern abhängig machen. Ich bitte, alle
früheren „Miss Burgenland“ sich bald zu melden. Viele von ihnen haben
durch die Verehelichung neue Namen und neue Adressen. Ich bin sicher,
dass wir eine schöne Zeit im Burgenland haben werden. Mit lieben Grüßen verbleibe ich Euer Walter Dujmovits |
| Burgenlaendische Gemeinschaft 10-12 2009 Nr.412 | Zeitungsarchiv, Serien |