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Durch die Regulierung der Bäche im Burgenland hat man die Hochwassergefahr
gebannt und zugleich mit der Trockenlegung der Wiesen die Anlage von
Äckern möglich gemacht. So sind nur wenige Feuchtwiesen übriggeblieben.
Eine davon ist das zusammenhängende Feuchtwiesengebiet im oberen Zickental,
an welchem die Dörfer Eisenhüttl, Heugraben und Rohr Anteil haben. Dies
ist das größte Moorgebiet im Burgenland. Durch den Weitblick einiger Leute
war es gelungen, die Erhaltung dieses Gebietes nicht nur zu retten,
sondern auch sinnvoll wirtschaftlich zu nützen.
Es haben sich 42 Bauern aus diesen 3 Dörfern zusammengetan und den Verein
„Rinderweide am Zickentaler Moor“ gegründet. Auf dieser 90 Hektar großen
Wiese wurden 120 Ochsen ausgesetzt, die dort im Freien leben. Dieses für
die Landwirtschaft unfruchtbare Gebiet hat man bisher nicht geschätzt.
Jetzt aber bringt es zusätzliche Einnahmen für die Bauern. Außerdem ist es
eine touristische Attraktion geworden.
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