| Burgenländische
Museen Stadtmuseum Pinkafeld |
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Das Stadtmuseum in Pinkafeld befindet sich in einem der
ältesten Häuser der Stadt. Es war bis 1951 als Rathaus in Verwendung.
Eine Besonderheit ist, daß dem Stadtmuseum auch ein Garnisons- und ein Feuerwehrmuseum sowie ein Kirchenraum angeschlossen ist. Ein weiterer Ausbau der die Stadt als Handwerks- und Tuchmacherstätte besonders herausstellt, ist geplant. Ein Rundgang durch das Museum beginnt mit der Urkunde der ersten namentlichen Erwähnung Pinkafelds im Jahre 860, also vor mehr als 1100 Jahren! Das Garnisonsmuseum, einmalig im Bürgenland, zeigt die Geschichte des Militärs in dieser Stadt und die Geschichte des k.u.k. Infanterieregiments Nr. 83, in welcher die jungen Männer aus dem heutigen Südburgenland gedient haben. Das Feuerwehrmuseum, das einzige im Burgenland außer dem Landesfeuerwehrmuseum in Eisenstadt, zeigt interessante Saug- und Druckspritzen. Im Kirchenraum sind Exponate der katholischen und evangelischen Pfarre ausgestellt. Mittelpunkt dieses Raumes ist die Pinkafelder Weihnachtskrippe aus dem Jahre 1826 mit 51 holzgeschnitzten Figuren. Ein weiterer Mittelpunkt ist die Auswandererfahne der Familie Jahrmann-Wenzel. Diese alte ungarische Fahne mit dem Königswappen hat Ida Jahrmann, die Schwiegertochter des ersten burgenländischen Einwanderers John Wenzel mit nach Chicago genommen. Ida, der diese Fahne von ihrem Vater mitgegeben wurde damit sie stets an ihre Heimat erinnert wird, hielt diese Fahne immer in Ehren und vererbte sie an ihre Tochter Emma. Es war dann der Wunsch von Emma, daß diese Fahne nach Pinkafeld zurückkommen sollte als Symbol dafür, daß die vielen burgenländischen Auswanderer in Amerika ihre alte Heimat und der Heimat ihrer Eltern verbunden geblieben sind. Das Stadtmuseum ist von Ostern bis Ende Oktober geöffnet. |