| Auswanderer Museum
in Güssing "Das Leben der Burgenländer in Amerika" 6. Folge |
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Der 3. Raum unseres Museums zeigt das Gemeinschaftsleben und die Wohn- und Arbeitswelt der Ausgewanderten. In verschiedenen Objekten und Bildern ist das Vereinsleben dargestellt. Gleich beim Betreten des Raumes fallen vier Fahnen auf: die Fahne des "1. Burgenländer KUV, Zweig l, Chicago", aus dem Jahre 1926, daneben die Fahne des "Burgenländer-Männerchores aus Chicago" aus 1923. In der anderen Ecke steht die Fahne des "German & Austrian War Veterans Allentown" und auf der anderen Seite die amerikanische Staatsflagge mit 48 Sternen. Das Tragen von fremden Fahnen war nur dann erlaubt, wenn man dazu auch stets die amerikanische Flagge trug.
An der Wand hängen Fotos von Vereinsmitgliedern des "Allgemeinen KUV Pas-saic" (wobei jeder der dargestellten Personen namentlich beschrieben ist), des "1. KUV New York" des "Burgenländer-Männerchores Chicago" und die Statuten des "1. KUV Chicago", sowie der "Brüderschaft der Burgenländer in New York."
In einer eigenen Vitrine sind verschiedene Gegenstände aus dem Vereinsleben ausgestellt: Eintrittskarten, Abzeichen, Bänder, Reports, Protokolle, Einladungen usw.
Eine Vitrine mit Kostbarkeiten aus dem Vereinsleben in Amerika. Neben den einfachen Arbeitern in den Zementmühlen und Fabriken gab es eine Reihe von Handwerkern und Gewerbetreibenden: Bäcker, Schlosser, Maurer usw., aber auch erfolgreiche Akademiker im medizinischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich.
Es gibt auch noch eine Wand mit Original-Plakaten von Veranstaltungen der Burgenländer-Vereine in Amerika, von Veranstaltungen der Burgenländischen Gemeinschaft in Amerika, in der Schweiz und im Burgenland, sowie ein Plakat von der Landesausstellung "... nach Amerika" vom Jahre 1992 und die besonders hübschen Kalender der "Brüderschaft der Burgenländer" in New York.
Richard Berzceller, Arzt und Schriftsteller, der 1938 seine Heimat verlassen mußte und sich schließlich in New York niederließ, wo er in der Gemeinschaft der Burgenländer hohes Ansehen genoß. Ivan Jagsich, Kartograph, der von Oslip nach Argentinien ausgewandert war. Eine Meeresströmung trägt heute seinen Namen. Eric Kollmann, der gebürtige Frauenkirchner, der als Historiker in den USA Karriere
machte. (Fortsetzung folgt) |